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Mit dem Schneeschuh im Antholzer Tal unterwegs
Der Schneeschuh ist ein sehr altes Fortbewegungsmittel und wurde bereits von Jägern, Holzfällern und Bauern bei der Arbeit benutzt. Sogar die Indianer und Trapper Amerikas kannten Schneeschuhe. Unsere Ahnen banden einfach mit Lederriemen oder Schnüren bespannte Holzreifen unter die Schuhe und konnten sich so im Schnee bestens fortbewegen ohne allzu tief einzusinken.
Der Schneeschuh der heutigen Zeit hat aber mit seinen Vorfahren nicht mehr viel gemein. Gefertigt ist er aus leichtem Material und zudem ist er mit einer Schnellverschluss-Bindung ausgestattet. Zudem sind die modernen Schneeschuhe schmal geschnitten, sodass man sich beim Gehen nicht verhakt.
Heute ist das Schneeschuhwandern zu einer wahren Trendsportart geworden. Mit Schneeschuhen kann man den Winter in seiner puren Form erleben. Im Laufschritt kann man sogar Pulverschnee-Gelände erobern.
Im wunderschönen Antholzertal gibt es eine große Anzahl an Wanderungen, welche mit den Schneeschuhen in Angriff genommen werden können: Rote Wand, Hinterbergkofel, Staller Sattel, dies sind nur einige wenige Beispiele.
Zum Staller Sattel zum Beispiel führt eine einfache Wanderung vom Antholzer See aus über eine Abkürzung. In etwa benötigt man für diese Wanderung 1,5 Stunden. Zurück geht’s auf der im Winter gesperrten Passstraße oder wiederum durch den Wald.
Vom Staller Sattel aus gibt es einen Aufstieg über das Weißbachtal bis unterhalb der Hall-Scharte und weiter bis zum Gipfel des Hinterbergkofels auf 2.726 m. Dies ist schon eine anspruchsvolle Wanderung. Für den Aufstieg müssen in etwa 4 Stunden kalkuliert werden.
Eine Ebenso anspruchsvolle Wanderung ist jene zur Roten Wand auf 2.818 m. Diese erreicht man vom Kreuz des Staller Sattels aus in südlicher Richtung. Von hier hat man zudem einen herrlichen Ausblick auf die gegenüberliegende Rieserfernergruppe. Der Aufstieg beträgt ungefähr 4 Stunden.
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