Südtirolerisch für Anfänger: Das
steht auf der Speisekarte
Beim Törggelen oder bei der Jause
im Landgasthaus entdecken Genießer immer
wieder unbekannte Namen, die für wahre
Südtiroler Spezialitäten stehen. Lesen
Sie hier einige Tipps zum besseren
Verständnis der Speisekarten.
Erdäpfelblattln: Gebackenes
aus Kartoffelteig; meist auf Kraut
gebettet.
Tirtlan: mit Sauerkraut,
Spinat oder Topfen gefüllte und in Fett
gebackene Teigtaschen.
Schlutzer:
Mit Topfen oder Spinat gefüllte und gekochte
Teigtaschen; serviert mit zuerlassener Butter
und Parmesankäse.
Kaminwurze: leicht geräucherte
und Luft getrocknete Dünnwurst; Darf auf der
Brettljause nicht fehlen.
Schwarzplent: Buchweizenmehl,
das in Südtirol meistens zu Kuchen oder
Knödeln verarbeitet wird.
Selchkarree: gepökeltes und
geräuchertes Rippenstück vom Schwein.
Strauben:
Leckere Süßspeise: Goldgebackene,
Schneckenförmige Nachspeise mit Grantnmarmelade.
(Preiselbeermarmelade)
Nuier: Neuer, oft noch gärungstrüber
Wein.
Falls Ihnen doch noch die eine oder
andere unbekannte Speise in einer Roter
Hahn-Buschenschänke unterkommen sollte,
probieren Sie sie einfach aus!
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